1989 - Die Wende bis 1994

In der Zeit von 1990 bis 1992 gab es intensive Beratungen zu dem Thema wie es auf dem Rabenberg weitergehen soll.
Folgende Gedanken wurden verfolgt:

- Umbau zu einer Kurklinik
- Erhalt der Einrichtung als Asylantenheim
- Weiterführung als Sportschule
- Ausbau zu einer Olympischen Akademie

Im Mai 1992 wurde in einer großen Runde mit der Oberfinanzdirektion Chemnitz, dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus, dem Landessportbund Sachsen, der Liegenschaftsverwaltung und dem Landratsamt beschlossen, dass die Einrichtung dem Sport erhalten bleiben soll.

Am 01.01.1992 wurde der Trägerverein Sport- und Bildungszentrum e.V. gegründet.

Bis dato wurde die Chronik von Fritz Albrecht verfasst (1964 – 1970 stellvertretender Direktor, 1971- 1988 Sportdirektor)

Frühjahr 1992: Rekonstruktion des alten Verwaltungsgebäudes - heutiges Haus 2 (rund 2,0 Mio DM)

Januar 1993: Wechsel der Geschäftsleitung. Der alte Geschäftsführer, Hans-Joachim Michel, wird entlassen und Andreas Decker zum neuen Geschäftsführer berufen.

Juli 1994: Baubeginn zur Rekonstruktion des Hauptgebäudes, mit Speisesaal und Küche (veranschlagte Summe 8,5 Mio DM)

 

Von 1995 – 1999 

September 1995: Die Betriebsfähigkeit der Einrichtung ist wieder hergestellt (26 Mitarbeiter).

September 1996: Umbau des Seminargebäudes bis Juni 1997. Es entstehen moderne Seminarräume unterschiedlicher Größen und eine Gaststätte „Rabenbergklause“ (rund 2,0 Mio DM).

April 1997: Baubeginn für den Sportkomplex 1 (Kosten belaufen sich auf rund 12 Mio DM, wobei die Finanzierung bei Baubeginn noch ungewiss war). Der Bau ist gewaltig, verläuft aber ganz planmäßig. Zusätzlich zur Sport- und Schwimmhalle entstehen auch noch 10 hochwertige Gästezimmer, zum Teil mit Balkon.

August 1998: Es findet das erste Trainingsspiel in der Halle statt. Die Mannschaft des EHV Aue gegen den THSV Eisenach - es wurde ein großer Erfolg.

Herbst 1998: Erneuerung der Zufahrt auf den Rabenberg

November 1998: Offizielle Einweihung des Sportkomplex 1 mit einem umfangreichen Sportprogramm

Januar 1999: Wir erhalten einen Pistenbully zur besseren Bewirtschaftung unserer Loipen.

März 1999: Wir erweitern unser Dienstleistungsangebot mit einem hauseigenen Neoplan-Bus. Das Angebot wurde rege genutzt.

Juli 1999: Baubeginn des Vollkunstrasenplatzes. Das war ein hartes Stück Arbeit. Durch die zukünftige Lage (alter Werferplatz) ist die Errichtung sehr aufwendig. Um alle Bedenken aus dem Weg zu räumen gab es mit dem SMK und dem Forst viele Gespräche. Nach einer Unterbrechung der Baumaßnahme wurden im April 2000 die Arbeiten wieder aufgenommen. Am 21.06.2000 wird der Platz abgenommen und am 14.07.2000 erfolgte die offizielle Einweihung.

 

Von 2000 – 2005

April 2000: Abriss der alten Halle 2. Baubeginn für die zweite neue Sporthalle. Der Geschäftsführer, Andreas Decker, hat sich mit aller Kraft für die 60 m Länge eingesetzt, um für die Sportschule so im Sinne der Vielfalt der Sportmöglichkeiten alle Optionen offen zu halten. Eine Woche vor den Februarferien 2001 konnte die Spielfläche der Halle 2 in Betrieb genommen werden. Gott sei Dank - denn es gab keinen Schnee und das Haus war bis auf 1 Zimmer ausgebucht. Die Bauzeit bis zu diesem Punkt wird allgemein als rekordverdächtig eingeschätzt.

Juli 2000: Mit den Erdmassen vom Bau der MZH wird der Platz unterhalb der Kegelbahn aufgefüllt. Hier sollen 6 Tennisfelder entstehen. 42 Mitarbeiter arbeiten nun in der Sportschule und das Jahr 2000 ist ein entscheidendes Jahr bezogen auf die öffentliche Förderung. Für die Deckung der laufenden Kosten erhalten wir durch das SMK kein Geld mehr. Ein gewollter Schritt, der uns mehr und mehr in die wirtschaftliche Eigenständigkeit führt.

April 2001: Fertigstellung des Kellergeschosses der Sporthalle 2

Juni 2001: Baubeginn der Heizhaussanierung

September 2001: Die letzten Arbeiten im Außenbereich der MZH werden realisiert (Wegebau bis zur Einfahrt Tiefgarage). Damit ist die Halle 2 voll nutzungsfähig. Die Einweihungsfeier fand am 25.09.2001 statt.
26.09.2001 Auszeichnungsveranstaltung der Wirtschaftsregion Westerzgebirge im SBZ Rabenberg. Es werden die 10 besten Konzeptionen zur Weiterentwicklung der Wirtschaftsregion ausgezeichnet. Wir haben das Glück mit unserem Konzept zur Wismutsanierung Schacht 204 mit anschließender Weiterentwicklung des SBZ zu einem Sportpark der Region mit unter den Preisträgern zu sein. Teilnehmer: Innenminister des Freistaates Sachsen, Landräte, Oberbürgermeister…

2002: Wir hatten keinen Platz mehr für neue Kollegen, die aber wiederum nötig waren, um den reibungslosen Ablauf bei immer steigenden Besucherzahlen zu gewährleisten. Also mussten weitere Räumlichkeiten geschaffen werden. Im neuen Verwaltungsanbau entstanden 5 Büros, Archiv- und Lagerräume.

Januar 2002: Schlittenhundesportler aus allen Teilen Deutschlands und aus den Niederlanden waren zu Gast. Das Trainingslager mit anschließendem Wettkampf auf dem Rabenberg war ein großer Erfolg. Das Wetter war ideal, es gab jede Menge Schnee, die Temperaturen waren ordentlich im Keller und pünktlich zum Rennen - es waren 22 Gespanne am Start - kamen bei blauem Himmel und Sonnenschein die Teilnehmer und die zahlreichen Besucher voll auf ihre Kosten.

März 2002: Turnländerkampf BRD - Slowakei sowie die Qualifikation zur Europameisterschaft fand im SBZ statt.

April 2002: Der Bau der 50 m Schwimmhalle beginnt. Es war ein harter Kampf bis zur Realisierung des Vorhabens. Die Halle wird in einfacher Art errichtet, die Nutzung soll aber breit gefächert sein (Schwimmen, Synchronschwimmen, Wasserball, Kanupolo). Am 18.12.2002 konnte die neue Schwimmhalle eingeweiht werden. Die ersten sächsischen Schwimmer tauchten bereits am 01.12.2002 in das frische Nass ein. Auch hier haben wir wieder eine rekordverdächtige Bauzeit – April bis Ende November.

August 2002: Hochwasser in gesamt Mitteldeutschland beschert uns Absagen in Größenordnungen und auch auf dem Rabenberg musste die Straße im Nachgang saniert werden.

September 2002: Kauf der 4 Wohnhäuser.

2003: Besonderheit: Erschließung einer neuen Zielgruppe - Nachwuchssportler. Mit Hilfe des LSB ist es gelungen Trainingslager während der Unterrichtszeit zu realisieren. In Abstimmung mit dem Schulamt Zwickau, das anteilige Lehrerstunden zur Beschulung auf dem Rabenberg disponiert hat, wurde dies bewerkstelligt. Somit hatten wir nun die Chance unsere Auslastung in der Woche zu erhöhen.

Herbst 2003: 2 Wohnhäuser werden abgerissen. Die anderen 2 werden für eine Nutzung im Beherbergungssinne umfunktioniert.

Frühjahr 2004: Das ehemalige Wohnhaus 1 ist vollständig saniert und steht nun unseren Gästen zur Verfügung. Es sind 8 Appartements entstanden, im Sommer wurden die restlichen 7 im Dachgeschoss fertig (Haus 6).

Herbst 2004: Baubeginn: Das alte Handwerkerhaus (Haus 8) wird saniert und zu einer Jugendherberge umfunktioniert. Es entstehen Mehrbettzimmer mit einfacher Ausstattung und einem extra Speisesaal mit kleiner Küche.

2005: Das Jahr beginnt mit einer gravierenden Änderung. Aus Sport- und Bildungszentrum Rabenberg wird der Sportpark Rabenberg. Wir erwarten von der Umbenennung eine größere Akzeptanz in der Öffentlichkeit, d.h. auch in der näheren Umgebung  und bei den Übernachtungsgästen mehr private Urlauber. Was wäre der Rabenberg ohne Baumaßnahmen. Dabei handelt es sich dieses Jahr um den Umbau der 3. und 4. Etage im Haupthaus (Haus 1). Wir wandeln die 3-Bett-Zimmer in gemütliche 2-Bett-Zimmer um und erhöhen so den Standard. Ein weiterer Schritt für mehr Familienfreundlichkeit ist gemacht indem auf dem Gelände des Rabenberges ein Abenteuerspielplatz entsteht.

September 2005: Das Erdgeschoss im Handwerkerhaus (Haus 8) ist fertiggestellt und saniert. Die ersten Gäste waren auch schon für September geplant.